In der Caritas-Senioren- und Pflegeeinrichtung St. Gisela in Waldkirchen blüht das Projekt "Pflegeacker" auch 2026 weiter auf. Mit frischen Ideen und einem engagierten Team hat sich dieses innovative Vorhaben, das Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende sowie Mitglieder des Freundeskreises einbezieht, fest im Alltag etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit.
Die AckerCompany verfolgt mit ihrem dreijährigen Pflegeacker-Programm unter dem Motto "Vom Acker auf den Teller" ein nachhaltiges Konzept. Ziel ist es, den Gemüseanbau in Pflegeeinrichtungen zu fördern und den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit zu geben, aktiv im Garten mitzuarbeiten. Begleitet werden sie von Alexandra Mager, einer erfahrenen Ackercoachin, die ihr Fachwissen einbringt und dafür sorgt, dass alle die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben, um eigenständig gärtnern zu können.

Unterstützt wird das Pflegeacker-Programm während der gesamten Laufzeit von der Techniker Krankenkasse. Diese Förderung ist nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch ein klares Bekenntnis zu Gesundheit und Wohlbefinden der Seniorinnen und Senioren.
Nun ist das dritte Ackerjahr eröffnet: Zuerst wurden die Hochbeete vorbereitet, umgegraben und mit frischer Erde aufgefüllt. Anschließend wurde wieder fleißig gesät und gepflanzt. In die Beete kamen Radieschen, Zucchini, Rote Bete, Gelbe Rüben, Kapuzinerkresse, Asia-Salat und Rucola; außerdem wurden Salat und Kohlrabi gesetzt. Trotz der noch kühlen Temperaturen packten alle tatkräftig mit an.
Jetzt heißt es wieder: Nach dem Frühstück regelmäßig gießen, Unkraut jäten, mulchen - und natürlich reichlich ernten. Die Vorfreude auf einen schönen Sommer ist groß, ebenso auf das gemeinsame Kochen mit dem frisch geernteten Gemüse aus dem Gemeinschaftsprojekt.
Der Pflegeacker in St. Gisela ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie gemeinsames Arbeiten in der Natur nicht nur die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren steigert, sondern auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit stärkt.
Text und Fotos: Kreszenz Danzer